Gesellschaft und Zusammenleben

in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg liegt mit gut 11 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern auf Platz drei der Deutschen Bundesländer. 18,5 Prozent von ihnen haben eine andere Nationalität als die Deutsche – mehr als im bundesweiten Durchschnitt.  Dabei verfügt Baden-Württemberg über lange Erfahrung mit diesen Themen: Schon kurz nach seiner Gründung kamen rund 1,6 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus dem östlichen Europa und der Sowjetischen Besatzungszone bzw. DDR  in den Südwesten – obwohl Deutsche, stellte auch dies eine echte Integrationsleistung dar.

Die „Volksdeutschen“ in Wohnraum unterzubringen war überall, vor allem jedoch in den großteils ausgebombten Städten, eine wesentliche Herausforderung. Eine Herausforderung, vor der das Land in anderer Weise aktuell wieder steht: Laut einer Berechnung des Pestel-Instituts, fehlen alleine hierzulande 2024 mehr als 200.000 Sozialwohnungen.  Obwohl die Berechnung umstritten ist, steht fest, dass im Südwesten bezahlbarer Wohnraum fehlt. Wie kann dieser Lücke begegnet werden? Und wie wollen wir in einer alternden Gemeinschaft in Zukunft zusammenleben? Und wie leben wir nicht nur sozial, sondern auch ökologisch nachhaltig? Fragen, auf die unsere Gesellschaft Antworten sucht. Seit 2021 verfügt Baden-Württemberg auch dazu über ein eigenes Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen.

Auch was die medizinische Versorgung vor allem in ländlichen Regionen angeht, stehen wir angesichts demografischer Umbrüche und steigender Kosten vor lebenswichtigen Entscheidungen. Dies gilt beispielsweise für die Zahl und Verteilung von Krankenhäusern und Notfallambulanzen, aber auch von niedergelassenen Praxen – und das alles bei einem Mangel an Pflegepersonal. Politik, Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser, Verbände und Bürgerinnen und Bürger sind gefragt, neue Visionen zu entwickeln und umzusetzen.

Dossiers zum Thema Gesellschaft und Zusammenleben

der Landeszentrale für politische Bildung

Wohnen und Bauen

Städte in Baden-Württemberg befürchten, der knappe Wohnraum könnte zur sozialen Krise werden. Das Dossier zeigt das Ausmaß des Problems und Lösungsansätze.

Zum Dossier

Diese Seite befindet sich im Aufbau. In nächster Zeit wird die Internetredaktion der Landeszentrale für politische Bildung an dieser Stelle Dossiers zu weiteren Themen veröffentlichen.

Weitere landespolitsche Themenfelder

Cookieeinstellungen
X

Wir verwenden Cookies

Wir nutzen auf unseren Websites Cookies. Einige sind notwendig, während andere uns helfen, eine komfortable Nutzung diese Website zu ermöglichen. Einige Cookies werden ggf. für den Abruf eingebetteter Dienste und Inhalte Dritter (z.B. YouTube) von den jeweiligen Anbietern vorausgesetzt und von diesen gesetzt. Gegebenenfalls werden in diesen Fällen auch personenbezogene Informationen an Dritte übertragen. Bitte entscheiden Sie, welche Kategorien Sie zulassen möchten.